Nach einigen Vorbereitungen und auch (leider) Änderungen gings am 11. Januar endlich mit dem Skikurs los!
Ich hatte mich, wie auch letztes Jahr, wieder freiwillig gemeldet, die ganze Woche mit zu fahren. So konnte ich wenigstens jeden Tag Fotos machen.
Der erste Tag:Früh morgens um 8:00Uhr trafen wir am Kiga ein. Dort warteten schon viele andere Kinder und Eltern. Zum Glück schneite es endlich. Um ca. 8:25Uhr kam dann endlich auch der Bus. Nachdem alle Ausrütungen eingepackt und alle Kinder eingestiegen waren fuhren wir auch schon los. Leider waren keine Sitzplätze mehr frei, so mussten Ilka und ich stehen! "Meine liebste Freundin Lilith" war, wie auch letzes Jahr, wieder sehr gesprächig. Als wir nach ca. einer halben Stunde ankamen wusste ich ua. über einiges bescheid: dass sie endlich umgezogen sind, sie endlich einen Garten haben, ihr Papa arbeiten muss und sie ins Karate geht.
Der Busfahrer lud sofort die Skis aus und wir machten uns das letze Stück zu Fuss auf zur Piste.
Dort wurden die Kinder in ihre Gruppen eingeteilt und es konnte sofort mit dem Kurs losgehen.
Alle machten die ein oder anderen Aufwärmübungen und schon wurden die Skis angeschnallt.
Die Besten fuhren nach einer Aufwärmrunde gleich von ganz oben. Die Mittleren durften den ganzen Vormittag ihr können am Seilliftteil unter Beweis stellen. Und die Anfänger machten erste Übungen im Zwergerlbereich. Kevin war bei den Mittleren dabei und fuhr wie ein Wilder die Piste runter. Zwischendurch gabs für die fleissigen Skimäuse Tee, Schokolade, Äpfel und Fruchtriegel.
Trotz einiger Tränen bei Manchen bewältigten alle den ersten Tag ohne Probleme.
Um ca. 11:30 gings dann auch schon wieder zurück zum Bus. Auf der Heimfahrt gabs für alle Hungrigen Wurst und Käsesemmeln, Äpfel und auch Gummibärchen.
Der zweite Tag:Nachdem wir heuta alle, wirklich alle sogar Markus, verschlafen hatten, schafften wir es trotzdem noch rechtzeitig zum Bus. Da keine Skis einzuladen waren, konnten wir rechtzeitig los fahren. Unterwegs gabs für die, schon hungrigen, Mäuler Kekse. An den Reiserliften angekommen marschierten alle Kinder zum Lift und fanden sich gleich bei ihren Skilehrern ein. Nach kurzen Aufwärmspielen wurden die Skis angeschnallt und schon gings los. Die grossen Jungs fuhren gleich von Anfang an nach oben. Unsere Mittleren machten noch ein paar Probefahrten am Seillift bevor sie dann alle endlich auch an den grossen Schleplift durften. Das Liftfahren funktionierte auch schon recht gut, nur Fabi fiel einmal raus und schrie dann herzerreissend um Hilfe. Da er leider nicht aus der Bahn rutschen konnte rauschten noch zwei Kinder in ihn, sodass auf einmal ein Ski-Kinder-Knäul auf der Liftstrecke lag. Sofort wurde der Lift gestoppt. Nachdem die Skilehrer die Kinder entwirrt hatten konnte es ohne Zwischenfälle weiter gehen. Unsere kleinen übten wieder fleissig "Pizzaschnitte". Zwischendurch gabs natürlich auch wieder eine kleine Stärkung, Kekse, Äpfel, Gummibärchen und Tee. Frisch gestärkt fuhren alle noch ein paar mal. Auch die Kleinen machten inzwischen richtig Fortschritte. Hier möchte ich einmal betonen, dass die Lehrer, meiner Meinung nach, richtig gute Arbeit leisten. Um ca. 11:00 Uhr wurden die Skis abgeschnallt und eingesammelt und wir machten uns auf den Heimweg. Auf der Rückfahrt gabs natürlich wieder für alle eine richtige Brotzeit.
Der dritte Tag:Endlich ist Mitte von der Skikurswoche. Heute haben wir eine männliche Begleitung in Form von Sebastian dabei. Da wir heute mit der Versorgung dran sind, kriegen wir morgens von Ilka alles vor den Bus geliefert. Sie und Katharina haben sich die Arbeit gemacht und für alle Kinder Butterbrezen geschmiert. Respekt, kann ich nur sagen! Nachdem alle 19 Kinder (heute eins weniger) eingestiegen waren, gings auch schon los. Unterwegs gabs für unsere Penzberger Kids Kekse und Waffeln. An der Piste angekommen flitzten die Kinder wieder sofort zu ihren Skilehrern und fingen mit den Aufwärmübungen an. Die Grossen durften natürlich gleich wieder von ganz oben starten. Nach kurzer Zeit folgten ihnen auch alle anderen Gruppen, außer den Anfängern. Während die "Fastprofis" schon mit richtigen Schwüngen mit paralleler Skiführung anfingen, plagten sich die Kleinen immer noch mit Pizza (Pflug) und Pommes (geradeaus fahren).
Da Pizza und Pommes schon langsam besser wurden durften sie heute schon am Hang wo der Seillift ist üben. Und die fortgeschritteneren Anfäönger fingen schon an Kurven zu fahren.
um ca. halb elf gabs dann auch noch ne kleine Pause für alle. Pünktlich um 11:00 Uhr gings dann wieder zurück nach Hause.Zur Stärkung gabs auf dem Rückweg heut Butterbrezen, Wiener, Zauberkäse, Karotten, Äpfel und Kekse.
Der vierte Tag:Heut morgen machten wir uns schwer bepackt mit 20 Flaschen Wasser auf den Weg zum Kiga. Dort wurden wir schon von Sarah und Alex, der heute mit dabei war, erwartet. Kevin fand Alina heute einfach zum Knutschen und so entschlossen sie sich im Bus zusammen zu sitzen.
Kurzerhand übergab ich Alex die schwere Tasche und kontrollierte heute die wieder vollständig angetretenen Rennskifahrer beim Einsteigen. Schon im Bus kam mir Kevin etwas eigenartig vor. Nach einiger Zeit meinte er nur er ist so müde. Irgendwie wurde er immer blasser. Leider musste er sich dann ca. 50 Meter vor der Piste im Bus auch noch übergeben. Damit fing der Tag ja schon fabelhaft an. Wir stiegen schnell aus und maschierten dann gleich zur Toilette um die Spuren zu beseitigen. Danach gings ihm schon wieder ein wenig besser und er wollte dann auch mitmachen. Alex und ich schauten den Kleinen, bei denen Schorschis Papa fleissig mithalf, zu. Auf einmal fing auch noch Gerado an sich zu übergeben.Na Juhu! Alex nahm ihn gleich an sich, und führte auch in zur Toilette. Auf einmal machten uns die Skilehrer und Anfänger auf den Regenbogen über der Piste aufmerksam. Welch ein gigantischer Anblick.
Nach einiger Zeit kam auch mal Kevin wieder vorbei. Er war immer noch blass um die Nase und entschied sich bei uns zu bleiben. Nach einiger Zeit nahm ihn eine Skilehrerin mit in die Hütte wo er sich ausruhen konnte. Als Gerado wieder zurück war ging ich auch mit ihm dort hin. Dort bekamen meine zwei "Kotzbrocken" ein bisschen Wasser und Breze. Leider konnte Gerado das auch nicht bei sich behalten und so gings in der Hütte los. Die Arme Wirten kam mir ganz selbstverständlich zur Hilfe und putzte fleissig auf. Danke. Ich beschloss meine Jungs wieder anzuziehen und mit an die frische Luft zu nehmen. Sie spielten etwas im Schnee während ich den fortgeschrittenen Anfängern beim Liftfahren hilf. Die Grossen Flitzer machten heut die Piste mit Skistecken fahrend unsicher. Wie auch am Vortag gabs um ca halb elf Brotzeit und um Elf war Abfahrt! Wir Erwachsenen entschlossen uns, in der Hoffnung das sie die Fahrt gut überstanden, unsere zwei Kranken vorne hin zu setzen. Leider ging das Ganze bei Kevin nicht gut, aber ein Iffeldorfer Papa putzte beherzt alles wieder auf. War ich froh als wir endlich am Kindergarten waren und aussteigen konnten. Als Ilka fragte wie der Tag war, konnte ich einfach nur noch antworten "zum KOTZEN". Hoffentlich ist morgen wieder ein besserer Tag!
Der fünfte und endlich letzte Tag:Pünktlich um 8:00 Uhr morgens kamen wir am Kiga an. Als Begleiterin war Katharina eingeteilt, welche schon mit Butterbrezen bepackt auf uns wartete. Auch Kevin und Gerardo waren inzwischen wieder so fit das sie mit nach Gaissach fahren konnten. Kevin fuhr mit Oma und Gerado mit seiner Mama zum Skihang, den sicher ist sicher. Astrid, Schorschis Mama, wollte auch noch spontan mit uns mit dem Bus mitfahren. Natürlich war für sie auch noch ein Plätzchen frei. Beim Einsteigen fiel uns auf das Daria nicht anwesend war. Nachdem wir einige Zeit gewartet hatten entschlossen wir uns ohne ihr zu fahren. Ilka wartete am Kiga auf sie. Die Fahrt verlief zum Glück heute ohne Zwischenfälle. Ich möchte mich hier auch nochmal bei Astrid bedanken, es war sehr toll dass sie uns zweimal behilflich sein konnte. Wie üblich marschierten wir alle, als wir angekommen waren, zur Skipiste. Dort warteten schon massenweise Mamas, Papas, Omas, Opas und auch Geschwister. Unsere kleinen Skihasen durften noch ein paar Abfahrten üben bevor dann endlich das Rennen startete. Unter fielen Anfeuerungsrufen und Glockengebimmel sauste jedes Kind gekonnt zwischen den Toren bis ins Ziel. Natürlich wurde sogar richtig die Zeit gestoppt. Als alle Kids gefahren waren, machten sie noch ein zwei Abschlussabfahrten bevor die Siegerehrungen starteten. Da Alle super gefahren waren gabs nur Sieger und jedes Kind bekam eine Medallie und eine Urkunde und durfte ganz oben aufs Siegertreppchen. Zum Abschluss gabs noch ein bisschen Tee und Butterbrezen, und wir machten uns mit nur wenigen Kindern mit dem Bus auf den Weg nach Hause. Die meisten Kinder fuhren mit den Eltern nach Hause. Unterwegs gabs für die verbliebenen Kids noch Butterbrezen, Gummibärchen und Kekse.
Alles in allem war es eine schöne Skikurswoche in der so ziemlich alles (bis auf Kleinigkeiten) gut funktioniert hatte. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt natürlich den Helfern und Skilehrern die ihre Aufgaben wieder super gemeistert haben.